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Containerhafen im chinesischen Yangzhou

Foto: CFOTO / IMAGO

Die deutschen Exporte sind zu Jahresbeginn überraschend stark gesunken. Im Januar wurden Waren im Wert von 130,5 Milliarden Euro in aller Welt verkauft,ein Minus von 2,3 Prozent zum starken Vormonat Dezember,wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Damit fiel der Rückgang größer aus als von Analysten erwartet. Im Dezember hatten die Ausfuhren noch um rund vier Prozent zugelegt. »Der deutsche Außenhandel startet schwach ins neue Jahr – und die Risiken nehmen weiter zu«,sagte Dirk Jandura,Präsident des Außenhandelsverbands BGA. »Der Krieg um den Iran mit seinen Folgen für Energiepreise und Handelsrouten belastet Unternehmen und Bürger.« Erste Störungen im Luft- und Seeverkehr führten schon zu längeren Transportzeiten und höheren Kosten.

Der traditionell starke Export spielt eine entscheidende Rolle für die angeschlagene deutsche Wirtschaft,die dieses Jahr nach Prognose der Bundesregierung um ein Prozent wachsen soll. Fast jeder vierte Arbeitsplatz hierzulande hängt laut Statistischem Bundesamt vom Export ab. Zuletzt machten nicht nur der Zollstreit mit den USA und Konkurrenz aus China den Exporteuren zu schaffen,sondern auch der starke Euro: Er verteuert deutsche Waren auf den Weltmärkten.

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Im Februar ließen Daten hoffen,dass die deutsche Wirtschaft endlich wieder wächst. Sechs Grafiken zeigen aber,wie fragil der Aufschwung ist. Mehr dazu lesen Sie hier.

hba/dpa

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