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Trend zu Labordiamanten Diamantenkonzern De Beers will Südafrikas größte Mine zwei Jahre stilllegen

2026-07-15     https://www.spiegel.de/wirtschaft/de-beers-diamantenkonzern-will-suedafrikas-groesste-mine-zwei-jahre-stilllegen-a-e62d5606-47f7-4141-94e1-e9e7e5605130 HaiPress

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Venetia-Mine in Südafrika

Foto: Anglo American and De Beers Group / REUTERS

Wer heute der oder dem Liebsten einen Heiratsantrag macht,greift in vielen Fällen zu einem Labordiamanten. Das hat Auswirkungen auf den Markt: Der Diamantenkonzern De Beers will seine Produktion im größten Diamantenbergwerk Südafrikas für zwei Jahre pausieren. Die Marktbedingungen für Diamanten würden »voraussichtlich kurzfristig herausfordernd« bleiben,erklärte das Unternehmen.

Durch künstliche Klunker aus dem Labor ist der Verkauf von Naturdiamanten zuletzt unter Druck geraten. Mit dem angekündigten Schritt will das Unternehmen nun Kosten senken.

De Beers gehört mehrheitlich dem britischen Bergbauriesen Anglo American,der seine Anteile jedoch verkaufen will. Die betroffene Venetia-Mine liegt nahe der Grenze zu Botswana und Simbabwe und wird seit mehr als 30 Jahren von De Beers betrieben. Dort arbeiten rund 4400 Menschen. Das Bergwerk deckt mehr als 40 Prozent der Diamantenproduktion des Landes ab.

2012 hatte der Konzern angefangen,die Venetia-Mine auch unter Tage auszubeuten und Edelsteine in einer Tiefe von mehr als 1000 Metern zu fördern. Bis dahin handelte es sich um einen Tagebau. Als Ziel hatte De Beers die Förderung von jährlich etwa vier Millionen Karat Diamanten ausgegeben.

Der Vorschlag für eine Produktionspause im Venetia-Bergwerk folgt laut De Beers auf eine frühere Entscheidung,ein Bergwerk in Kanada nicht auszubauen. De Beers-Chef Al Cook erklärte,das Unternehmen verändere sich,um Widerstandsfähigkeit sicherzustellen und die langfristige Wertschöpfung zu fördern.

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Promis wie Taylor Swift oder Georgina Rodríguez beeindruckten zuletzt mit ihren Verlobungsringen. Wer ihnen nacheifert,kann dank Laborware viel Geld sparen. Aber was bleibt dann vom Hauch der Exklusivität? Lesen Sie hier mehr dazu.

atr/AFP

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